Sachverständigen Dienstleistungen:

Fahrzeugzustandsbericht mit Gebrauchtwagen-Siegel

Das GTÜ-Gebrauchtwagen-System (GGS) beinhaltet die drei Module Zustandsbericht, Leasing und Gebrauchtwagen-Siegel. Das Schuldrechtsmodernisierungsgesetz brachte zum 1. Januar 2002 für den gewerblichen Kfz-Handel einschneidende Veränderungen.

Mit dem Zustandsbericht und dem Gebrauchtwagen-Siegel nach System GTÜ helfen unsere Sachverständigen den gewerblichen Verkäufern, den Status Quo eines Gebrauchtfahrzeuges exakt zu beschreiben und rechtssicher zu dokumentieren.

Der Privat-Gebrauchtwagenmarkt gewinnt immer mehr an Bedeutung. Besonders ältere Fahrzeuge (ab 8 Jahren) werden gewerblich nicht mehr angeboten. Für den Privatmann ergeben sich nun die gleichen Vorteile bei Nutzung des GTÜ-Gebrauchtwagen-Siegels gegenüber dem Handel.

  • Folgende Baugruppen werden geprüft und dokumentiert:
  • Karosserie (außen und innen)
  • Fahrwerk
  • Aggregate
  • Elektrik / Elektronik
  • Ausstattungen
  • Historie / Lebenslauf

    • Die Bewertung der Baugruppen erfolgt in 5 Kategorien (Sterne):
    • 1 Stern: normal
    • 2 Sterne: überdurchschnittlich
    • 3 Sterne: gut
    • 4 Sterne: sehr gut
    • 5 Sterne: Bestzustand

      Unfallschaden Gutachten

      Der qualifizierte GTÜ-Kfz-Sachverständige ist ein neutraler Schiedsrichter im Spiel der Interessengruppen.

      Das Schadengutachten nach einem Verkehrsunfall dient der Feststellung der unfallbedingt eingetretenen Schäden. Es hat sowohl schadenfeststellenden wie auch beweissichernden Charakter. Im Kaskoschaden berücksichtigt der GTÜ-Sachverständige die vertraglichen Vorgaben und im Haftpflichtschaden die gesetzlichen Bestimmungen sowie die geltende Rechtsprechung im Rahmen der Gutachtenerstellung.

      Die GTÜ-Sachverständigen sind neutral und unabhängig. Somit gewährleistet die GTÜ-Sachverständigenorganisation, dass der Geschädigte 100 % Schadenersatz geltend machen kann.

      Wichtig dabei ist, dass erst die Einschaltung eines qualifizierten und unabhängigen GTÜ-Kfz-Sachverständigen zur vollen Schadenersatzleistung führt.

      • Die Gutachtenerstellung erfolgt mit den neuesten Technologien und mit den modernsten Kommunikationstechniken wie zum Beispiel:
      • • Aktuellste Schaden-Kalkulationsprogramme mit mobilen Erfassungsterminals einschließlich Online-Datenübertragung zum Auftraggeber
      • • Digital- und Videokameras sowie optimierte Texterfassung mittels Handscanner zur besonders einfachen und sicheren Datenübernahme aus den Fahrzeugpapieren

        Begutachtung von Leasingfahrzeugen

        Bedingt durch die immer größere Anzahl von Leasingfahrzeugen in Deutschland werden die Dienstleistungen in diesem Bereich immer bedeutsamer und umfangreicher. So verlagern die Leasing-Firmen immer mehr Dienstleistungen auf externe Spezialisten.

        Gerade deshalb bietet die GTÜ mit ihren Sachverständigen ein Tool zur Leasingbewertung an, das allen Ansprüchen am Markt mehr als gerecht wird. Die Vorteile, die sich dabei für den Kunden ergeben, sind eine faire Bewertung (Differenzierung zwischen Gebrauchsspuren und Schäden am Fahrzeug) und einem übersichtlichen und detaillierten Leasingbewertungsbericht.

        Amtliche Fahrzeuguntersuchungen im Auftrag der GTÜ:

        Hauptuntersuchung

        Die GTÜ-Prüfingenieure sind im Sinne der Verkehrssicherheit tätig und arbeiten im Rahmen ihrer Prüftätigkeit im Namen und auf Rechnung der GTÜ. Sie setzen u. a. die in § 29 StVZO gesetzlich vorgeschriebenen Bestimmungen für Verkehrssicherheitsprüfungen um und handeln damit im hoheitlichen Auftrag.

        Hauptuntersuchung (HU) nach § 29 StVZO mit integrierter Abgasuntersuchung

        Nach dem Motto „Mehr Service für Sicherheit“ setzen sich die GTÜ-Prüfingenieure für Ihre Sicherheit im Straßenverkehr ein und bringen bei positivem Ergebnis die Prüfplakette an.

        Die HU-Plakette

        Seit dem 01.12.1999 gibt es keine Toleranz mehr auf die Überschreitung der Hauptuntersuchungsfrist. Damit Sie nicht irgendwann eine Mängelkarte hinter den Scheibenwischern Ihres Fahrzeugs vorfinden, achten Sie auf die Daten, die Ihnen die Prüfplakette auf dem hinteren Kennzeichen anzeigt. Darauf zu erkennen ist der Monat und das Jahr in dem die Durchführung der nächsten Hauptuntersuchung erforderlich ist. Die Farbe gibt zusätzlich nochmals Aufschluss über das Jahr der Fälligkeit.

        • • Die nach oben zeigende Zahl zeigt den Monat der nächsten Untersuchung.
        • • Die Zahl in der Mitte zeigt das Jahr der nächsten Untersuchung.
        • • Die Abfolge der Jahre wiederholt sich alle sechs Jahre.

          Nachweis einer Hauptuntersuchung ersetzt aufwändiges Vollgutachten

          Mit der „Neuordnung des Rechts der Zulassung von Fahrzeugen zum Straßenverkehr“ hat die Bundesregierung das „Prüf- und Zulassungsverfahren von Fahrzeugen im Straßenverkehr“ vereinfacht und beschleunigt. Prüfer aller anerkannten Kfz-Prüfinstitutionen – und damit auch die Prüfingenieure der GTÜ – können nun Fahrzeuge, die länger als 18 Monate abgemeldet waren, im Rahmen einer Hauptuntersuchung gemäß § 29 StVZO (HU) prüfen. Dies gilt auch für Fahrzeuge, die bereits vor dem 1. März 2007 stillgelegt wurden. Damit ist der Weg frei für eine Wiederzulassung ohne aufwändiges „Vollgutachten“ durch einen amtlich anerkannten Sachverständigen. Durch diese neue Regelung, die seit dem 1. März 2007 gilt, wird unnötiger Aufwand vermieden, Kosten gespart und mehr Bürgernähe praktiziert. Außerdem kann die Wahl der Prüforganisation nun frei erfolgen.

          Änderungsabnahmen

          Die GTÜ-Prüfingenieure sind im Sinne der Verkehrssicherheit tätig und arbeiten im Rahmen ihrer Prüftätigkeit im Namen und auf Rechnung der GTÜ. Bei Fahrzeuganbauten, -umbauten und -änderungen begutachten die GTÜ-Prüfingenieure die Fahrzeuge und dokumentieren die Veränderungen nach § 19 (3) StVZO in einer Änderungsabnahmebescheinigung. Dazu gehören etwa die Umrüstung auf andere Räder oder Reifen, der Anbau einer Anhängezugvorrichtung sowie Veränderungen am Fahrwerk (z. B. Tieferlegung).

          Sonderräder, Spoiler, Tieferlegungen, Leistungssteigerungen? Die GTÜ-Prüfingenieure nehmen unter Berücksichtigung der passenden Prüfzeugnisse die technischen Änderungen an Ihrem Fahrzeug ab und auch die „Eintragung“ vor.

          Falls Sie das passende Teilegutachten/Teilegenehmigung nicht mehr greifbar haben: kein Problem! Die GTÜ-Zentrale in Stuttgart hat Zugriff auf umfangreiche Datenbanken, in denen zahlreiche Bauartgenehmigungen, Teilegutachten und allgemeine Betriebserlaubnisse hinterlegt sind. Zudem kann die GTÜ im Problemfall auch über den Hersteller die passenden Gutachten für das Kundenfahrzeug besorgen, womit allerdings Zusatzkosten verbunden sind. Im gleichen Umfang helfen wir Ihnen bei der Umtragung eines Kleinkraftrades/Rollers zum Mofa und wieder zurück.

          Sicherheitsprüfungen

          Die GTÜ-Prüfingenieure sind im Sinne der Verkehrssicherheit tätig und arbeiten im Rahmen ihrer Prüftätigkeit im Namen und auf Rechnung der GTÜ. Sie setzen u. a. die in § 29 StVZO gesetzlich vorgeschriebenen Bestimmungen für Verkehrssicherheitsprüfungen um und handeln damit im hoheitlichen Auftrag. Neben der Hauptuntersuchung (HU) für Zweiräder, PKW, Nutzfahrzeuge und Anhänger steht die Sicherheitsprüfung (SP) für Nutzfahrzeuge und Kraftomnibusse im Mittelpunkt ihrer Arbeit.

          Sicherheitsprüfungen (SP) nach § 29 StVZO

          Die Ansprüche an die Fahrzeugsicherheit im Transportbereich sind gestiegen. Die GTÜ-Prüfingenieure führen Sicherheitsprüfungen nach § 29 StVZO an LKWs, Zugmaschinen und KOM qualifiziert durch.

          BOKraft

          Die Prüfingenieure der GTÜ untersuchen auch Fahrzeuge zur Personenbeförderung wie Taxis und Omnibusse nach den Bestimmungen der BOKraft (Verordnung über den Betrieb von Kraftfahrunternehmen im Personenverkehr).

          Untersuchungen nach §§ 41, 42 (2) bzw. 42 (1) BOKraft Taxen, Mietwagen, Omnibusse und Fahrzeuge zur Personenbeförderung müssen jährlich zur Hauptuntersuchung und Untersuchung nach BOKraft. Hier hilft der GTÜ-Prüfingenieur gerne.

          Oldtimerbegutachtung

          Seit dem 01.03.2007 sind nach einer Rechtsänderung auch die GTÜ-Prüfingenieure berechtigt, Oldtimer-Gutachten gemäß § 23 StVZO zur Erlangung einer H-Zulassung oder eines roten 07er-Kennzeichens durchzuführen.

          Bei positiver Begutachtung erhält der Halter finanzielle Vorteile durch verminderte Unterhaltskosten bei Nutzung eines 07er-Kennzeichens oder des H-Kennzeichens (pauschale Kfz-Steuer).

          Die Oldtimerbegutachtung umfasst eine Untersuchung im Umfang einer Hauptuntersuchung (gemäß § 29 StVZO) sowie die sachverständige Begutachtung des Pflege-/Erhaltungszustands des Gesamtfahrzeugs und der Originalität seiner Hauptbaugruppen. Zu den relevanten Hauptbaugruppen eines Oldtimers zählen Aufbau/Karosserie, Rahmen/Fahrwerk, Motor/Antrieb, Bremsanlage, Lenkung, Räder/Reifen, elektrische Anlage und der Fahrzeuginnenraum.

          Die GTÜ-Prüfingenieure sind dabei in hoheitlichem Auftrag tätig und arbeiten im Namen und für Rechnung der GTÜ. Sie setzen die in § 23 StVZO und der dazu geltenden Richtlinie vorgeschriebenen Bestimmungen um und dienen damit der Verkehrssicherheit.

          Wer Fragen zu „seinem Oldtimer“ hat, wendet sich bitte direkt an den GTÜ-Prüfingenieur vor Ort. Dieser kann in allen Punkten weiterhelfen, gerade auch dann, wenn es die zügige Beibringung von speziellen Unterlagen (Broschüren, Datenblätter, Testberichten usw.) zu ihrem Fahrzeug geht.

          Oldtimer-Liebhaber können sich auch gerne selbst auf unserem Oldtimer-Informationssystem umsehen und nach Literatur, Test- und Fahrzeugberichten sowie Prospekten aus den vergangenen 120 Jahren suchen.

          GTÜ, die Oldtimer-Experten.

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